In diesem Jahr möchten wir zum ersten Mal die Möglichkeit bieten, Patenschaften für Hunde zu vergeben, die auf Grund ihrer vielleicht nicht so dramatischen Optik schon seit längerem auf Vermittlung warten. Üblicherweise sehen Patenschaften für Vermittlungshunde, Tierheimhunde, Hunde oder andere Tiere in Not so aus, dass der Pate für einen bestimmten Zeitraum einen bestimmten Geldbetrag spendet, um Kosten wie die tiermedizinische Versorgung, Futter und die immer anfallenden "Nebenkosten" der generellen Haltung zu decken. Davon halte ich nix. Wenn ich es mir nicht leisten kann, einen Hund verantwortungsvoll rundum zu versorgen, dann sollte ich es besser sein lassen und nicht hoffen, dass ein Dritter diese Kosten für mich trägt. Aber - Uisneach Border Collie Rescue möchte von dem generellen Hilfsangebot vieler Familien Gebrauch machen, die keinen Hund aufnehmen können: weder einen eigenen auf Dauer oder auch einen Pflegehund auf unbestimmte Zeit, die aber trotzdem helfen wollen. Ich tue mich aber ehrlich gesagt schwer damit, Geldmittel für solche Patenschaften anzunehmen. Genauso wichtig wie Geldmittel und Pflegestellen sind andere Helfer vor Ort. Sei's drum, für uns Sachspenden zusammenzusammeln, Decken, Schüsseln, Halsbänder, Handtücher, Bettlaken, Leinen oder den heiss begehrten, (weil hier in IRL nicht erhältlichen) Fenchelhonig, sei's drum, beim TA oder im Hundeverein mal einen Informationszettel aufzuhängen. Jede Hilfe ist wichtig.
Daraus ist das 2P-Prinzip entstanden: Power-Patenschaften. Der Power-Pate spendet weder einen Jahresbetrag für "seinen" Patenhund, noch nimmt er ihn bei sich zu Hause zur Vermittlung auf. Sondern er kümmert sich aktiv um die Vermittlung seines Patenkindes. Zu diesem Zweck wird dem Paten ausführlichere Auskunft zu dem Hund geben, als in der HP-Beschreibung (meist aus Platzgründen, oft aber, weil wir zu Anfang einfach nichts zu dem Hund schreiben können) möglich ist.
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Der Pate wird zunächst mit einem Profil des Hundes und den Idealanforderungen einer neuen Familie (also z.B. zu einer Mehrhundefamilie, mit/ohne Kinder, mit/ohne Katzen, mit/ohne Treppe usw.), sämtlichen Neuigkeiten und Updates zu dem Patenhund (z.B. Läufigkeit, Kastration, Krankheitsentwicklung, neu entdeckte Stärken und Schwächen usw.) versorgt und erhält darüber hinaus mehr Fotos, die den Hund (hoffentlich, wenn ICH's mal gebacken kriege, die Hunde in Positur zu kriegen) vorteilhafter und abwechslungsreicher zeigen, als das oft (Jajajajaja, ich weiss!) auf der HP möglich ist, weil dort ja pro Hund nur 1 Bild vorgesehen ist.
Der Power-Pate schaut sich also "vor Ort" nach geeigneten Familien um, im Familien- und Bekanntenkreis, bei Nachbarn, Arbeitskollegen, Vereinsfreunden, beim Bauern, wo man Eier holt usw. usf. - der Power-Pate hat vielleicht sogar Zeit für einen Hausbesuch, um ein besseres Gefühl für die neue Familie zu bekommen, oder einen gemeinsamen Spaziergang mit den oftmals bereits existierenden Familientieren … und würde idealerweise von anderen Beaborder-Familien in der Umgebung unterstützt werden, wenn er Hilfe braucht.
Der Power-Pate soll nicht entscheiden müssen, dass sein Patenhund "irgendwie" unterkommt, sondern WIE GUT sein Patenhund es bei dieser Familie hat. Er stellt den Kontakt her und erst dann wird von hier aus entschieden, ob dieser Hund auch zu dieser Familie passt.
Mit dem 2P-Prinzip wird Uisneach Border Collie Rescue Ireland auf zwei Wegen geholfen:
1. Ein engagierter Hundefreund "spezialisiert" sich auf Macken und Tücken seines Patenhundes und weiss genau, nach was für einer Familie wir suchen, kann genau und ausführlich erklären, warum z.B. ein bestimmter Hund schon so lange auf Vermittlung wartet.
2. Ein engagierter Hundefreund hat auch nach der Vermittlung immer "ein Auge" auf seinen Patenhund.
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